Der Angriff Russlands gegen die Ukraine hat auch unsere Redaktion tief erschüttert. Die Auswirkungen dieses Krieges sind sowohl global als auch lokal zu spüren. Wir beschäftigen uns in unseren Beiträgen immer wieder damit, was das für Konsequenzen in unseren Kommunen hat, sprechen mit geflüchteten Ukrainerinnen und mit Menschen in der Ukraine geblieben. An dieser Stelle haben wir die bisher entstandenen Beiträge zusammengefasst…

Ein Wiedersehen
in Woltersdorf 

Im Frühjahr 2022 ist Aljona mit ihren Kindern aus der Ukraine vor dem russischen Angriffskrieg geflohen. Zwischendurch wohnten sie bei Karsten und Stefanie in Woltersdorf. Ein gemeinsames Treffen heute und das dazugehörige Gespräch haben wir auditiv festgehalten. 


»Die Anspannung in der Luft war so groß, dass sich die Stromschläge entluden«
Zwischen Boryspil, Kyiv, Wolterdorf und Berlin

Bei dem heutigen Gespräch erzählt uns Aljona aus der Ukraine wie sich ihr Leben unerwartet änderte. Vom Februar 2022, als der russische Angriffskrieg losbrach, bis zu der Zeit hier und jetzt.


»Das Ausmaß des Leidens
hat sich verändert«
Ein Bericht aus Saporischja

Oleksandr ist Bestattungsunternehmer und lebt und arbeitet in Saporischja, Ukraine. Ein Paar Tage verbrachte er mit seiner Familie in Berlin und Woltersdorf. Wir sprachen mit ihm über sein Leben in Kriegszeiten. Die Stadt Saporischja befindet sich ca. 40 Kilometer von der Frontlinie entfernt.


  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button
  • Bildtitel

    Untertitel hier einfügen
    Button

Kinder sind hier die eigentlichen Hauptakteure

Im Museumsclub im Haus Bastian – Zentrum für kulturelle Bildung – sind ukrainische Kinder und Jugendliche, die vor dem russischen Angriffskrieg fliehen mussten, künstlerisch aktiv. Eine dieser kreativen Sessions im Haus Bastian haben wir auditiv festgehalten.

UKRAINE: Es ist Krieg des Guten gegen das Böse. Wie kann man davon müde werden?!

Armen ist ein Ukrainer und ist auf einer Dienstreise in Deutschland. Zwischen seiner Arbeit und der Rückfahrt ist noch etwas Zeit, um hier in Woltersdorf über die Eindrücke in diesen langen und schwierigen Kriegszeiten zu sprechen. 

UKRAINE: Das Gefühl der absoluten Ungerechtigkeit ist bis heute geblieben

Lesja ist zusammen mit ihrem Sohn David im März 2022 von Kyiv nach Deutschland vor dem russischen Angriffskrieg geflohen. Bei einem Treffen in Berlin hatten wir die Gelegenheit mit ihr zu sprechen. Neben persönlichen Einblicken sprechen wir auch über die Arbeit der gemeinnützigen Stiftung »280 Tage«, die sich unter Lesjas Leitung um werdende oder junge Mütter und Kleinkinder kümmert.

Eine Zusammenstellung von Telefoninterviews die unser Kollege Kirill in den letzten Monaten mit Bekannten in der Ukraine und in den von Russland besetzten Gebieten über die aktuelle Situation geführt hat. Es geht u.a. um die Verständigung über Sichtweisen und Begriffe (mit dabei Gagik sowie Andrea, Stroko, Willi von Pi Radio).

Seit dem 10. April leben im Christian-Schreiber-Haus (CSH), im brandenburgischen Alt-Buchhorst, 45 ukrainische Waisen- und Pflegekinder mit ihren Betreuerinnen. Sie sind im Alter von 3 bis 20 Jahren und kommen aus der Region Riwne. Das CSH ist eine katholische Bildungswerk- und Begegnungsstätte. Normalerweise verbringen zu dieser Zeit hier Schulgruppen Tage der religiösen Orientierung. Jetzt ist es zum Übergangszuhause für die Geflüchteten geworden. Ein Beitrag von Rocco Thiede.

Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Seitdem dauert der Angriffskrieg Russlands mit zunehmender Härte und Zerstörung an. Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer sind auf der Flucht. Auch Deutschland bietet den Geflüchteten – überwiegend Frauen und Kindern – Schutz. Männer im wehrpflichtigen Alter dürfen das Land nicht verlassen. So wurde auch Woltersdorf zu einem vorübergehenden neuen Zuhause für Ukrainerinnen. Unser Redakteur Kirill (geboren in Saporischschja) sprach mit Anna, Anastasia, Olga und ihren Kindern über die Flucht und ihre aktuelle, persönliche Situation in Woltersdorf. 

UKRAINE: Hilfskonvoi und Flucht vor dem Krieg

LOS-Funk im Gespräch mit Jeroen Kuiper. Jeroen hat sich am 6. März mit seinem Kollegen aus der Woltersdorfer Gemeindevertretung, Sebastian Meskes, und zehn anderen Helfern aus unserer Region auf den Weg an die polnisch-ukrainische Grenze begeben. Ziel war es, Hilfsgüter für die ukrainische Zivilbevölkerung zu übergeben und Menschen aus dem Kriegsgebiet nach Deutschland zu bringen. Mittlerweile gibt es in Woltersdorf ein aktives Netzwerk, das sich um die (Stand, 21. März) 40 bis 50 Ukrainerinnen, die hier untergekommenen sind, kümmert. Das reicht von privaten Unterkünften bis zu ehrenamtlichem Deutschunterricht. Die Solidarität im Ort ist groß, genauso wie die Ohnmacht und die Trauer greifbar sind.

UKRAINE: Christian Stauch im Gespräch

LOS-Funk sprach mit dem Woltersdorfer Bürgermeister, Christian Stauch (SPD), der sich kurz nach seinem Amtsantritt mit einer herausfordernden Situation konfrontiert sieht. Thema war die aktuelle politische Situation und die Auswirkungen auf die Kommune.

UKRAINE: Künstler:innen, Aktivist:innen

und Zivilgesellschaft im Krieg

Vor zwei Wochen, am 24. Februar 2022, griffen russische Truppen die Ukraine an. Leidtragende dieses unmenschlichen, rücksichtlosen und zerstörerischen Angriffskrieges ist die ukrainische Bevölkerung, ihre Kultur, ihre Identität. Die Zahl der Geflüchteten ist inzwischen auf zwei Millionen Menschen gestiegen, es gibt zahlreiche Opfer in der Zivilbevölkerung, kulturelles Erbe wurde bereits massiv zerstört. Mit beispielsloser Courage leisten die Zivilbevölkerung und Aktivist:innen Widerstand gegen die russischen Invasoren. Kulturproduzenten und Künstler:innen setzen sich zur Wehr gegen die von Putin beabsichtigte Auslöschung ukrainischer Kunst und Kultur. Sie setzen sich mit künstlerischen und kulturellen Mitteln, mit Informationen in den sozialen Medien und solidarisch vereinten Kräften im In- und Ausland für den Erhalt, den Fortbestand und die Sicherung von Kunst und Kultur in der Ukraine ein. Ein Fond zur Unterstützung von Künstler:innen, die in der Ukraine verbleiben wollen, wurde gegründet, ebenso wie der Museum Crisis Fund »Ambulance Museum« sowie ein »working lab« in Iwano-Frankiwsk für Künstler:innen, welche die Ukraine nicht verlassen.

Ein Gespräch über die aktuelle Situation vom 3. März mit:
Anna Potyomkina Kunsthistorikerin, Асортиментна кімната, Iwano-Frankiwsk
Alona Karavai Kulturmanagerin und Bildungsaktivistin, Асортиментна кімната, Iwano-Frankiwsk

Masha Kashyna Musikerin, Sound Artist, Aktivistin, Keller Drei, Hannover

sowie Jeannette Brabenetz (Kunsthistorikerin)

und Frank Diersch (Künstler) als Redakteur:innen des Beitrags

Ein Gespräch über die aktuelle Situation vom 10. März mit:
Olha Honchar Leiterin des Totalitarismus-Museum »Territorium des Terrors«, Lwiw,

Nikita Kadan Bildender Künstler, lebt und bleibt in Kyjiw,

Anna Potyomkina Kunsthistorikerin bei Асортиментна кімната, lebt und bleibt in Iwano-Frankiwsk,

sowie Jeannette Brabenetz (Kunsthistorikerin)
und
Frank Diersch (Künstler) als Redakteur:innen des Beitrags

Spenden: MitOst e.V.

IBAN: DE18 4306 0967 1176 9528 07 

BIC/SWIFT: GENODEM1GLS 

Subject: Support for Ukraine

wichtige Links 

Art, Culture and War. An overview of hot questions and quick answers LINK

Ukrainian emergency art fund LINK

Blue Shield, Deutschland LINK


Künstler:innen 

Lesia Khomenko LINK

Nikita Kadan LINK

Sasha Kurmaz LINK

Masha Kashyna LINK

Share by: